Wie sich der Preis zusammensetzt
Ein seriöser Elektriker-Notdienst rechnet nach zwei Positionen ab: der Anfahrt und der Arbeitszeit. Die Anfahrtspauschale hängt von der Entfernung ab; die Arbeitszeit wird nach tatsächlichem Aufwand berechnet. Nachts, am Wochenende und an Feiertagen sind Zuschläge üblich und zulässig – sie müssen aber vor Beginn der Arbeiten genannt werden.
Warum Pauschal-Festpreise am Telefon ein Warnsignal sind
Kein Elektriker kann die Ursache eines Stromausfalls oder Kurzschlusses seriös am Telefon diagnostizieren. Wer Ihnen ungesehen einen Festpreis nennt, kalkuliert entweder mit hohem Risikoaufschlag – oder der Preis wächst vor Ort plötzlich um ein Vielfaches. Seriös ist: das Problem vor Ort ansehen, den Aufwand erklären, und erst nach Ihrer Zustimmung beginnen.
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Woran Sie Abzocker erkennen
- Kein Impressum oder keine nachprüfbare Firmenanschrift
- Barzahlung als einzige Option, Druck zur sofortigen Unterschrift
- Pauschale „Komplettpreise“ ohne Diagnose
- Keine Angabe von Anfahrtskosten und Zuschlägen vor Beginn
- Callcenter statt direktem Kontakt zum Handwerker
So halten Sie die Kosten niedrig
Schildern Sie das Problem am Telefon so genau wie möglich (Was ist ausgefallen? Riecht es verschmort? Ist nur eine Sicherung betroffen?). Prüfen Sie vor dem Anruf, ob nur der FI-Schalter ausgelöst hat – das lässt sich manchmal selbst beheben (siehe unseren FI-Schalter-Ratgeber). Und: Ein Notfall nachts kostet mehr als ein Termin am Werktag – wenn das Problem warten kann, warten Sie.